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Vamos Skateshop - Buyer's Guide - Skateboard Ratgeber für Anfänger. Alles über Decks, Achsen, Kugellager, Griptape, Rollen usw. Wir helfen euch beim Kauf der richtigen Komponenten. Vamos Skateshop 101

VAMOS SKATESHOP - BUYER'S GUIDE

DER SKATEBOARD RATGEBER - ALLES WAS IHR VOR DEM KAUF EURES SKATESTUFFS WISSEN SOLLTET

1. DAS RICHTIGE DECK - CONCAVE

Das Skateboard Deck ist wohl mit das wichtigste bei eurem neuen Skateboard. Denn ohne das Deck geht nichts ;)

Auf den ersten Blick sind alle Decks der verschiedenen Marken nahezu identisch. Hier spielt dann für viele nur die Grafik oder die Breite eine Rolle.

Jedoch gibt es was die "Concave" angeht von Marke zu Marke Unterschiede, da viele Brands in verschiedenen Woodshops produzieren lassen und andere Shapes verwenden.

Was aber eigentl. immer gleich ist, ist die Konstruktion der Decks. Fast alle Marken lassen ihre Decks aus 7 Lagen Canadian Maple pressen. Mittlerweile gibt es einige Marken die noch zusätzlich Fiberglas oder Carbon einsetzen. Für den Anfang bist du aber mit einem klassischen 7Ply Canadian Maple Deck bestens ausgestattet.

Kommen wir aber zur CONCAVE. Es gibt Low, Medium(Mid) & High Concave Decks.

Low Concave Decks sind eher flach, fahren sich sehr angenehm und gemütlich. Du hast einen sehr stabilen Stand und wirst auch nach langen Sessions noch entspannt unterwegs sein. Durch die angenehm, flache Form ist es weniger anstrengend für deine Füße damit zu skaten.

Medium Concave Decks sind wie der Name ist schon sagt, die Mitte zwischen flach und steil. Eine "Allrounder Concave" und sicherlich oft auch die beste und beliebteste Wahl.

High Concave Decks sind steiler und bieten damit auch mehr Pop. Sie flippen sich einfacher und "kleben" bei Spins/Drehungen besser an den Füßen. Auch bleibt bei High-Concave Decks das Shape etwas länger erhalten und das "fade" Gefühl eines älteren Decks setzt später ein da das Deck generell unter mehr Spannung steht. Wer eher flache Decks gewohnt ist, könnte hier anfangs "Ghost Pop" Probleme haben. Das bedeutet, dass euer vorder Fuß bereits die gewünschte Trick-Bewegung ausführen will, die Tail jedoch noch nicht vollständig vom Boden abgepoppt ist. Nach einigen Sessions gewöhnt ihr euch aber dennoch schnell daran und passt euer Timing dem Concave an.

Dennoch ist jede Concave komplette Geschmackssache. Wir haben Teamfahrer welche hauptsächlich technisch Skaten und viele Flips machen die Low-Decks bevorzugen. Dann gibt es ebenso Skater die lieber Transition skaten und High Concave bevorzugen. Im großen und ganzen wirst du dich schnell an jede Concave gewöhnen und mit der Zeit sehen ob du lieber etwas flachere oder steilere Decks skaten willst. Als Anfänger musst du dir hier also nicht den Kopf zerbrechen. Bei uns im Shop findest du ein großes Sortiment mit Decks die alle verschiedenen Concaves abdecken. Die Concave steht bei uns entweder immer in der Artikelbeschreibung oder ist direkt als Variante auswählbar.

Vamos Skateshop Skateboard Concaves - Low, Medium, High Buyers Guide - Vamos Skateshop Ratgeber

2. DIE RICHTIGE DECK-BREITE

Skateboard Decks gibt es in der Regel in den Breiten 7.50" bis 8.50"(inch). Einige Marken bieten noch schmalere oder breitere Decks an. Die gängigsten Breiten liegen aber bei 7.75" bis 8.50".

Oft hört man, dass man die Deckbreite anhand der Schuhgröße messen sollte oder an der Körpgergröße etc. Das ist jedoch nicht so einfach. Hier ist es wie fast alles: Geschmackssache. Natürlich sollte man als 9 Jähriger Anfänger nicht unbedingt mit einem 9" breiten Skateboard loslegen da man hier wohl eher eingeschränkt sein wird, statt Fortschritte zu machen.

Für die ganz jungen Kids findet ihr bei uns im Shop auch "Youth Decks" in 7.25" die schmaler und eben extra kurz sind. Ansonsten ist für den Anfang 7.75" bis 8.25" zu empfehlen. Das ist eine super Basis von der man sich hoch oder doch etwas tiefer arbeiten kann.

Wenn man z.B. viel Transition skatet oder eher nur cruisen möchte, sind breite Decks angenehmer zu fahren als schmale. Breite Decks bieten natürlich auch mehr "Landefläche" bei Flips, sind jedoch durch das zusätzliche Gewicht auch etwas träger und langsamer bei der Drehung. Umgekehrt ist das bei schmalen Decks.

Kurz zusammengefasst: Allen Anfängern empfehlen wir Decks von 7.75" bis 8.00" oder 8.25". Ihr werdet schnell merken ob es dann beim nächsten Deck schmaler oder Breiter werden soll.

3. GRIPTAPE

Das Griptape ist wohl eine der wichtigsten Komponenten, die ihr für euer Board braucht und darf natürlich nicht fehlen!

Bei uns gibt es übrigens eine Lage Griptape kostenlos zu jedem Deck.

Griptape gibt es mittlerweile in allen verschiedenen Farben, Breiten und Längen. Die gängigste Größe für euer Standard Deck ist 9 x 33" (22,86 x 83,82cm). Für alle breiteren Decks über 9" oder Longboards gibt es noch 10" und 11" Varianten. Auch Wunsch-Zuschnitte sind bei uns im Shop erhältlich.

Auf den ersten Blick sieht Griptape aus wie gewöhnliches Schleifpapier. Es funktioniert jedoch wie eine Art Sticker. Man trennt die obere Seite mit der Körnung vom Papier und klebt das (selbstklebende) Grip auf das Deck. Ohne Griptape fehlt der nötige Halt und der notwendige Widerstand zwischen Board und Schuh.

Es gibt feines, mittelkörniges oder sehr grobes Griptape. In den Produktbeschreibungen findet ihr die nötigen Informationen dazu. Für welche Farbe oder Marke ihr euch entscheidet ist natürlich immer eine Geschmacks- und auch Kostenfrage.

Schaut am Besten immer, dass eure Schuhe sauber sind, denn Matsch und Dreck auf dem Tape wird den Grip enorm beeinträchtigen. Passende Griptape-Cleaner findet ihr aber auch bei uns im Sortiment :)

4. SKATEBOARD ACHSEN / TRUCKS

Die Achsen sind wohl einer der wichtigsten Komponenten beim Skateboard. Hier machen oft wenige mm in Höhe und Breite einen starken Unterschied in eurem Skaten aus.

Zuerst einmal müsst ihr eine passende Achse zu eurer Deckbreite finden. Die Empfehlungen stehen bei uns immer direkt in den Produktbeschreibungen. Da die Maßtabellen sehr stark von Marke zu Marke variieren kann man hier leider nur schwer pauschalisieren. Bis auf einige Ausnahmen werden fast alle Achsen einzeln verkauft. Solltet ihr also 2 neue benötigen, müsst ihr die Achse auch 2x bestellen.

Wir haben auch einige 2er Sets im Sortiment, welche aber natürlich auch dementsprechend betitelt sind.

Die meisten Firmen verbauen standardmässig mittelharte Lenkgummis. Hier gibt es dann ebenfalls jede Menge Austauschalternativen falls ihr lieber weiche oder sehr harte Lenkgummis fahren möchtet.

Wenn es um die Höhe von Achsen geht gibt es Low, Medium(Mid) oder High Versionen. Bei Low-Achsen ist der Achsstift näher am Board was weniger Abstand zwischen Rolle und Deck verschafft. High-Achsen wiederum bieten mehr Abstand und lassen dann auch das fahren von größeren Rollen zu ohne beim starken Lenken sofort einen "Wheelbite" zu verursachen. Der Abstand von Achsen kann außerdem noch mit Riser/Shockpads erweitert werden. Außerdem dämmen diese ebenfalls den Aufprall beim Landen etwas und beugen "Pressure-Cracks" vor und schonen das Deck.

Skateboard Achsen können teilweise sehr teuer sein, vorallem wenn man "Hollow" oder "Light" Versionen fahren möchte, jedoch werdet ihr eure Achsen eine Weile fahren und die Investition in eine vernünftige Achse wird sich lohnen.

Ersatzteile wie z.B. Axle Nuts, KingPin Nuts+Stifte, Lenkgummis, Unterlegscheiben oder Speedrings findet ihr ebenfalls HIER bei uns im Shop.

Vamos Skateshop - Ratgeber: Alle Bestandteile einer Skateboard Achse mit Beschriftung.

5. ROLLEN / WHEELS

Was auf den ersten Blick so simpel wirkt kann eine ganz eigene Wissenschaft für sich sein! Denn auch bei euren Rollen gibt es massenhaft Unterschiede. Wir versuchen uns hier kurz zu halten und beschränken es auf das nötigste.

Rollen kommen in vielen verschiedenen Größen (Durchmessern) daher und liegen beim klassischen Skaten bei 48-58mm. Je größer die Rolle desto leichter (und schneller) rollt ihr über kleine Steinchen, Unebenheiten oder Rillen. Jedoch bekommt ihr auch leichter einen "Wheelbite" beim Lenken und das Board wird natürlich schwerer. Für den Anfang empfehlen wir euch Rollen um die 50, 52 oder 54mm. Ob ihr beim nächsten mal ab-oder aufsteigt könnt ihr dann sicher leichter entscheiden. Unsere Topseller liegen jedoch ebenfalls in dieser Skala.

Rollen haben verschiedene Härtegrade (gemessen mit der A- oder auch B-Skala). Je höher die Zahl, desto härter die Rolle. Die gängigsten Härten sind 99A und 101A für klassisches Streetskaten oder Skateparks. Für Cruiser oder Longboards empfehlen wir weichere Rollen wie z.B. 78A. Aber auch das ist Geschmackssache. Für den Anfang macht ihr mit 99A oder 101A Rollen sicherlich alles richtig. Kommt aber natürlich auch auf die Rauigkeiten des Bodens an auf dem ihr Skaten wollt. Solltet ihr oft auf sehr schlechtem Boden skaten liegt es nahe etwas weichere Rollen zu fahren. Weiche Rollen sliden jedoch weniger gut als härtere und bleiben auf Curbs oder Ledges eher "kleben".

6. KUGELLAGER / BEARINGS

Eine weitere wichtige Komponente eures Skateboards sind die Kugellager. Alle Lager bei uns im Shop kommen als 8er Packung. Zwei Lager je Rolle.

Die Kugellager werden bis auf den Anschlag des Kerns der Rollen gepresst. Wichtig ist hier dass die Lager korrekt und gerade in der Rolle sitzen. Hierfür kann man eine Kugellager Presse verwenden oder man setzt ein Lager auf den leeren Achsstift der Achse, drückt die Rolle aufs Lager und dann das gleiche nochmal für die andere Seite der Rolle.

Mittlerweile gibt es bei Kugellagern alles mögliche von ABEC3 bis ABEC11, Keramik, Hybrid, Stainless, Swiss oder Skate Rated Lager. Für den Anfang solltet ihr euch darüber nicht den Kopf zerbrechen denn das ABEC-Rating kann im Skateboardingbereich nicht wirklich Ernst genommen werden. ABEC spiegelt lediglich die Feinheit der Toleranz der Komponenten in den Lagern wieder. Eure ABEC11 Lager werden also sehr schnell genau so rollen wie z.B. ABEC5 Kugellager. Viel wichtiger ist eine gute Wartung und der richtige Umgang.

Bei Kugellagern mit dem Kürzel "Skate Rated" oder "Skate Tested" könnt ihr davon ausgehen, dass dieses Produkt speziell fürs Skaten entwickelt oder zumindest ausgiebig getestet wurde.

Für den Anfang reichen simple ABEC5 oder ABEC7 Kugellager aber völlig aus. Diese sprengen nicht euren Geldbeutel und rollen werdet ihr trotzdem ;)

Ob ihr dann mit der Zeit auf hochrangigere Modelle oder andere Materialien umsteigt ist natürlich euch überlassen.

Viele Lager werden übrigens oft direkt mit Spacern geliefert. Diese werden in der Rolle zwischen den Lagern verbaut und schützen die Lager vorm Eindrücken.

BUYER'S GUIDE - RATGEBER

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